Häufige Patientenfragen

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Vor jeder MRT-Untersuchung erfolgt eine sorgfältige Prüfung möglicher Gegenanzeigen.
 
Besondere Vorsicht ist bei bestimmten Implantaten erforderlich, beispielsweise bei Herzschrittmachern, Defibrillatoren, Neurostimulatoren, Insulinpumpen oder Cochlea-Implantaten. Ob eine Untersuchung möglich ist, hängt vom jeweiligen Implantattyp ab. Bitte informieren Sie uns bereits bei der Terminvereinbarung über vorhandene Implantate.
 
Auch bestimmte ältere Hirngefäßclips oder metallische Fremdkörper im Bereich der Augen, des Gehirns oder anderer Organe können eine MRT ausschließen.
 
Gelenkprothesen, Schrauben, Platten, Stents oder Zahnfüllungen stellen in den meisten Fällen kein Sicherheitsproblem dar. Allerdings können sie die Bildqualität in ihrer unmittelbaren Umgebung beeinflussen.

Viele Patienten tragen heute Implantate oder metallische Materialien im Körper. Moderne Hüft- oder Knieprothesen, Osteosynthesematerialien, Gefäßstents sowie die meisten Herzklappen sind in der Regel MRT-tauglich.
Je nach Art und Lage des Metalls können Bildartefakte entstehen, die die Beurteilbarkeit einzelner Bereiche einschränken. Bitte bringen Sie vorhandene Implantatausweise zur Untersuchung mit.

 

Einige Tätowierungen oder Permanent-Make-up-Anwendungen enthalten metallhaltige Farbpigmente. In seltenen Fällen kann dies während der MRT zu einem Wärmegefühl oder Hautreizungen führen.
 
Piercings, Schmuck sowie andere metallische Gegenstände müssen vor der Untersuchung entfernt werden.
 
Falls Sie großflächige Tattoos oder Permanent-Make-up im Untersuchungsgebiet haben, informieren Sie uns bitte vorab, in solchen Fällen ist eine schriftliche Einwilligung und Risikoübernahme durch den Patienten zwingend erforderlich.
Ja. Die MRT ist ein strahlungsfreies Verfahren und daher auch für Kinder geeignet.
 
Wichtig ist, dass während der Untersuchung möglichst ruhig gelegen wird. Bei Säuglingen oder sehr kleinen Kindern kann deshalb in Einzelfällen eine Untersuchung unter Sedierung oder Kurznarkose erforderlich sein. Hier empfehlen wir die Untersuchung in einem geeigneten Zentrum. 
 
Viele Kinder können bereits ab dem Vorschulalter problemlos untersucht werden, insbesondere dann, wenn die Umgebung entspannt ist.
Eine MRT kann auch während einer Schwangerschaft durchgeführt werden, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht.
 
Nach aktuellem Wissensstand sind keine schädlichen Auswirkungen auf das ungeborene Kind bekannt. Dennoch wird die Untersuchung insbesondere in den ersten Schwangerschaftswochen nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durchgeführt. Wir führen MRT Untersuchungen ab der 12 SSW in unserer Praxis durch.
 
Bitte informieren Sie uns unbedingt über eine bestehende oder mögliche Schwangerschaft.
Die Magnetresonanztomographie (MRT) arbeitet ohne Röntgenstrahlung (wie beim Röntgen, Cumputertomographie (CT) oder in der Nuklearmedizin) und zählt zu den besonders schonenden bildgebenden Verfahren.
 
Während der Untersuchung können laute Klopfgeräusche auftreten, weshalb Sie einen Gehörschutz erhalten. In seltenen Fällen kann ein leichtes Wärmegefühl entstehen. In seltenen Fällen und bei bestimmten Sequenzen können auch Muskelzuckungen entstehen.
 
Schwerwiegende Nebenwirkungen sind bei Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen äußerst selten.
Während der Untersuchung befindet sich das medizinische Personal aus Sicherheitsgründen außerhalb des Untersuchungsraums, bleibt jedoch jederzeit mit Ihnen in Kontakt.
 
Sie werden über Kameras und eine Gegensprechanlage überwacht und erhalten einen Notrufknopf, mit dem Sie sich jederzeit bemerkbar machen können.
 
Bei Bedarf kann in Ausnahme-Fällen auch eine Begleitperson mit in den Untersuchungsraum kommen.
n den meisten Fällen ist keine besondere Vorbereitung erforderlich.
Vor Betreten des Untersuchungsraums müssen alle metallischen und elektronischen Gegenstände abgelegt werden, darunter:
 
  • Schmuck
  • Uhren
  • Mobiltelefone
  • Hörgeräte
  • Schlüssel
  • Geldbörsen
  • Kreditkarten/Bankkarten
 
Bitte tragen Sie möglichst bequeme Kleidung ohne Metallteile.
Wenn Sie wissen, dass Sie unter Klaustrophobie (Platzangst) leiden, informieren Sie uns bitte schon bei der Terminvereinbarung. Einige Menschen haben dieses Problem. 
 
Wir nehmen uns für Ihre Untersuchung ausreichend Zeit. Durch die große Öffnung unseres Gerätes und die Möglichkeit zur Betrachtung eines Filmes während der Untersuchung empfinden die meisten Menschen mit Klaustrophobie die Untersuchung in unserem MRT angenehm und nicht angstauslösend.
 
Zur Beruhigung kann auch ein Angehöriger mit in den Untersuchungsraum und den körperlichen Kontakt während der Untersuchung zu Ihnen halten in dem er eine Hand oder einen Fuß berührt. 
 
Wenn Sie in anderen Situationen ein Beruhigungsmittel anwenden, können Sie dieses nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt 30 Minuten vor der Untersuchung oral einnehmen. In diesem Fall sollten Sie eine Begleitung für den Heimweg organisiert haben, da Sie für einige Stunden nicht mehr verkehrstüchtig sind!

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:
Überweisung oder ärztliche Anforderung
Versicherungskarte
Vorbefunde und Voraufnahmen
Operationsberichte (falls vorhanden)
Implantatausweise
Je vollständiger die Vorinformationen sind, desto präziser kann die Untersuchung beurteilt werden.

 

Nach der Anmeldung und einem kurzen Sicherheitsfragebogen werden Sie auf die Untersuchung vorbereitet.
Sie legen alle metallischen Gegenstände ab und nehmen anschließend auf der Untersuchungsliege Platz.
 
Während der Untersuchung werden spezielle Empfangsspulen an der entsprechenden Körperregion positioniert. Bitte lagern Sie sich möglichst bequem. Sprechen Sie uns unbedingt an, sollte es nicht angenehm für Sie sein. Die Untersuchung erfolgt schmerzfrei und dauert je nach Fragestellung meist zwischen 15 und 30 Minuten.
Für eine optimale Bildqualität ist es wichtig, möglichst ruhig zu liegen.
 
Wann wird Kontrastmittel eingesetzt?
 
Bei bestimmten Fragestellungen kann die Gabe eines MRT-Kontrastmittels sinnvoll sein, um Gewebeveränderungen genauer darzustellen.
Das verwendete Kontrastmittel wird in der Regel sehr gut vertragen und überwiegend über die Nieren ausgeschieden.
 
Ob eine Kontrastmittelgabe erforderlich ist, entscheidet der Arzt individuell anhand Ihrer Fragestellung.
Selbstverständlich werden Sie vor der Untersuchung aufgeklärt.

Wir bemühen uns um eine pünktliche Durchführung aller Untersuchungen.
Trotz sorgfältiger Planung können Notfälle oder technische Besonderheiten gelegentlich zu Verzögerungen führen. Wir danken Ihnen in solchen Fällen für Ihr Verständnis.

Bei bestimmten Fragestellungen kann die Gabe eines MRT-Kontrastmittels sinnvoll sein, um Gewebeveränderungen genauer darzustellen.
Das verwendete Kontrastmittel wird in der Regel sehr gut vertragen und überwiegend über die Nieren ausgeschieden.
Ob eine Kontrastmittelgabe erforderlich ist, entscheidet der Radiologe individuell anhand Ihrer Fragestellung.
Selbstverständlich werden Sie vor der Untersuchung umfassend aufgeklärt.

Nach Abschluss der Untersuchung erhalten Sie in der Regel einen digitalen Zugang zu Ihren Bilddaten, über einen QR-Code. Ein kurzes Arzt-Patientengespräch findet nach der Untersuchung statt. Sollten Sie einen Ausführlichen Termin hierfür wünschen, geben Sie dies bitte bei Terminvereinbarung an.
 
Der schriftliche Befund wird zeitnah erstellt (binnen 24 Stunden) und an Ihren behandelnden Arzt übermittelt.

Sollten Sie einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, bitten wir um eine möglichst frühzeitige Absage.
Dadurch kann der Termin kurzfristig anderen Patienten zur Verfügung gestellt werden.

Die MRT arbeitet mit starken Magnetfeldern und Hochfrequenzimpulsen, jedoch ohne ionisierende Strahlung.
Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft sind bei sachgerechter Anwendung keine gesundheitsschädlichen Langzeitwirkungen durch MRT-Untersuchungen nachgewiesen.